Diese Icons zeigen, dass die Wanderung im Pesenbachtal für Hunde geeignet, aber für Kinderwägen und Rollstühle nicht geeignet ist.

Die Wanderung durch das wildromatische Naturschutzgebiet Pesenbachtal zählt zu den Klassikern unter den oberösterreichischen Wandertälern. Geboten wird eine schöne abwechslungsreiche Wanderung ohne besondere Schwierigkeiten. Diese stellt für alle Naturliebhaber jedes Konditionslevels ein Highlight dar.   

Namensgebend für das Pesenbachtal ist der Pesenbach selbst. Dieser bahnt sich seinen Weg durch den Granit im Boden des Mühlviertels in Richtung Donau. Dabei schafft er eine grüne Oase, die nur so vor Wasser und Leben strotzt.

Blaue Gasse

Aus diesem Grund wurde im Jahr 2014 Kraft- und Kulturplätze entlang des Baches, am Weg zwischen dem Kurhaus und dem Kerzenstein, errichtet. Man findet an 23 Standorten Anleitungen zur Wahrnehmung der Naturheilkräfte. Diese haben Namen die die Fantasie anregen und wie aus Sagen oder Mythen klingen. Es gibt unter anderem die Stationen: Grüner Tümpel, Schwarze Klamm, Floßgasse, Sunntümpel, Bachstelzenstein, Blauer Tümpel, Blaue Gasse, Steinernes Dachl, Gelbe Tümpel und schließlich Teufelsbottich.

Aber auch für alle die nicht an Naturheilkräfte oder dergleichen glauben und nur die schöne Natur genießen wollen, gibt es einige Naturdenkmäler zu bestaunen. Zu sehen sind moosbewachsene Granitblöcke, die Blaue Gasse (enge Stelle, an der dunkles Ergußgestein freigeschwemmt wurde), der Blaue Tümpel, das Steinerne Dachl (dachförmiger Felsüberhang) oder die Teufelbottiche (runde Auswaschungen, die durch Wirbel entstanden sind).

Die Wanderung im Pesenbachtal

Der Weg startet beim Waldbad in Bad Mühllacken, bei dem man in das Naturschutzgebiet Pesenbachtal eintritt. Hier ist es möglich den Weg auf der rechten oder der linken Uferseite des Baches zu wählen. Der rechte Weg ist zu Beginn eher ein Forstweg und der Weg am linken Bachufer eher der idyllischere Pfad. Allerdings führen die beiden Wege bald zusammen und es geht weiter am rechten Ufer des Pesenbaches. Entlang des Weges laden zahlreiche Bankerl immer wieder zum Pausieren ein, damit auch die kleinen Naturliebhaber leicht bei Laune gehalten werden können.

Einer der Höhepunkte dieser romantischen Wanderung durch das Pesenbachtal die Blaue Gasse, die durch Gesteinseinlagerungen tatsächlich blau schimmert. Ebenfalls im Tal liegt eine leicht radioaktive Wasserquelle, die im nahen Kneipp Traditionshaus der Marienschwestern vom Kramel für Heilzwecke verwendet wird. 

Der letzte Abschnitt des Weges führt über einen kurzen steilen Anstieg zum imposanten Kerzenstein, dem Wahrzeichen des Pesenbachtals. Der Kerzenstein ist ein mystisches Gebilde aus übereinander getürmten und vom Wind abgeschliffenen Granitfelsen.

Gastronomie

Am Ende der Wanderung wartet das Gasthaus Schlagerwirt: Oberwallsee 12, 4101 Feldkirchen an der Donau.
Außerdem gibt es in der Nähe auch noch die Jausenstation Fürstberger.

Anfahrt ins Pesenbachtal

Das Pesenbachtal ist am leichtesten mit dem Auto zu erreichen. Beim und rund um das Waldbad in Bad Mühllacken (dem Startpunkt der Wanderung ins Pesenbachtal) gibt es ausreichend Parkplätze.

Anfahrt von Linz aus: Rohrbacher Straße >> Aschacher Straße >> Mühllackner Straße >> Bergheimer Straße >> Feldkirchen an der Donau


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error

Dir gefällt unser Blog und du hast sogar schon einen unsere Auflüge ausprobiert? Verlink uns einfach auf deinen Bildern :)